Die Veröffentlichungsdatenbank (VDB) ist eine zentrale Datenbank der RWTH Aachen University. Sie erfasst die wissenschaftlichen Publikationen der Angehörigen der Hochschule und dient als Teil der Forschungsberichterstattung der konsequenten Dokumentation der Publikationen der RWTH. Ihre Notwendigkeit ergibt sich insbesondere vor dem Hintergrund der Erfolgsmessung der Exzellenzinitiative.
Erschien die Bibliografie ursprünglich jährlich in der "Alma Mater Aquensis. Berichte aus dem Leben der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen" (seit 1964), so wurde 1995 eine Datenbank mit Onlineeingabe eingerichtet. 2008 wurde schließlich auf eine neue, wesentlich erweiterte und den aktuellen Bedürfnissen angepasste Datenbankstruktur umgestellt. Unumgänglich war dabei, die Daten in zwei getrennte Erscheinungszeiträume aufzuteilen: 1995-2007 bzw. 2008-2010.
Diese vor allem für die Nutzer lästige Aufteilung konnte nun aufgehoben werden: Beide Segmente wurden jetzt in einer gemeinsamen Datenbank zusammengeführt. Sie deckt in einer einzigen Präsentation die Erscheinungsjahre 1992 bis heute ab.
Mit diesem Schritt ist ein wesentlicher Teil der wissenschaftlichen Publikationstätigkeit der Angehörigen der RWTH Aachen über einen Zeitraum von 15 Jahren hinweg online dokumentiert und recherchierbar. Ebenfalls integriert wurden die Daten der Medizinischen Fakultät, die seit 2003 nur noch in einem fakultätseigenen System nachgewiesen waren und nun erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können. Einschließlich der Daten des noch nicht abgeschlossenen laufenden Jahres beläuft sich die Anzahl der gemeldeten und übernommenen Datensätze auf über 100.000.
Es versteht sich von selbst, dass die Daten, die nun für einen längeren Berichtszeitraum gemeinsam präsentiert werden, nicht immer die gleichen Qualitätsmerkmale aufweisen können. Zu unterschiedlich waren die Vorstellungen von ‚guten Metadaten' in den verschiedenen Berichtsjahren. War es z.B. in früheren Jahren üblich, Autorenvornamen abzukürzen, so führt heute kein Weg an einer möglichst vollständigen und ausführlichen Namensansetzung (einschließlich der ausgeschriebenen Vornamen) vorbei. Wurden die Veröffentlichungen z. B. im älteren Datenbanksegment in nur fünf verschiedene Dokumentarten aufgeteilt, so werden sie im neueren Teil insg. 20 Dokumentarten zugeordnet, usw.
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